Swiss QR-Rechnung nativ
Seit Oktober 2022 ist die QR-Rechnung in der Schweiz Standard. Die Software muss QR-Code, Referenznummer und IBAN korrekt erzeugen — ohne manuelles Nacharbeiten. Prüf das anhand einer Test-Rechnung mit deiner eigenen IBAN.
Entscheidungs-Ratgeber — Stand 2026
Was eine Handwerker-Software für Schweizer Betriebe wirklich können muss — und worauf du achten solltest, bevor du einen Jahresvertrag unterschreiben. Ohne Markennennung, ohne Provisionen, ohne versteckte Empfehlungen.
Seit Oktober 2022 ist die QR-Rechnung in der Schweiz Standard. Die Software muss QR-Code, Referenznummer und IBAN korrekt erzeugen — ohne manuelles Nacharbeiten. Prüf das anhand einer Test-Rechnung mit deiner eigenen IBAN.
Mitarbeitende auf der Baustelle nutzen ihr Telefon, nicht den Bürorechner. Die Anwendung muss auf dem Handy genauso flüssig funktionieren wie am Desktop — Termine, Rapporte, Fotos, Unterschriften. Wenn du ständig zoomen musst oder die Web-Ansicht abstürzt, ist die Software nicht baustellentauglich.
Bei kleinen Betrieben (1–5 Personen) summieren sich Per-User-Lizenzen schnell. Ein Pauschalpreis pro Betrieb ist planbar und wächst nicht mit jedem neuen Mitarbeitenden. Rechne die Jahreskosten konkret durch — inklusive Module, die bei manchen Anbietern extra kosten (Bankimport, SMS, NPK).
Bei Regiearbeiten ist der unterschriebene Rapport die Grundlage für eine durchsetzbare Rechnung. Die Software sollte direkt auf dem Tablet/Handy eine rechtsgültige Unterschrift erfassen und ein PDF erzeugen, das ohne Nachbearbeitung an den Kunden geht.
Wenn du viel Privatkundengeschäft hast, ersetzt ein öffentliches Buchungs-Widget Telefonate und WhatsApp-Pingpong. Achte auf Verfügbarkeits-Logik, automatische Bestätigung und Erinnerungen — sonst entstehen Doppelbuchungen.
Schweizer Endkunden lesen Mails seltener als SMS oder WhatsApp. Eine Software, die Terminbestätigungen und Erinnerungen auf den bevorzugten Kanal schickt, reduziert No-Shows messbar. Achte darauf, dass die Kosten transparent sind (pro Nachricht oder im Pauschalpreis enthalten).
Manuelles Abgleichen offener Rechnungen ist eine versteckte Stunden-Senke. Die Software sollte camt.054 oder camt.053 der Schweizer Banken einlesen und Zahlungen automatisch zu Rechnungen zuordnen — idealerweise auch Teilzahlungen.
Seit September 2023 gilt das revidierte Datenschutzgesetz. Der Anbieter braucht ein nachvollziehbares Datenschutz-Konzept, einen Auftragsverarbeitungsvertrag und idealerweise Hosting in der EU oder Schweiz. Frag konkret nach: Wo liegen die Daten? Welche Sub-Auftragnehmer? Wie wird der Export bei Vertragsende geregelt?
Kunden, Artikel, Rechnungen, Belege — alles muss sich exportieren lassen (CSV/PDF), ohne dass du auf den Anbieter angewiesen bist. Eine Software, die keinen Export bietet, schliesst dich ein. Prüf das vor dem Vertragsabschluss, nicht erst beim Wechsel.
Diese Themen sind für die meisten 1–5-Personen-Betriebe irrelevant. Falls du aber in einem der folgenden Szenarien bist, gehört das in die Anforderungsliste.
Wenn du regelmässig auf SIA-451-Tender (öffentliches Bauwesen) bietest, brauchst du den NPK/CRBX-Standard. Das ist ein spezialisierter Bedarf — nicht jede Allround-Software hat das. Frag konkret nach, bevor du wechselst.
Mittelgrosse Bauunternehmen mit Schichtkalkulation, Lieferanten-Konditionen und Sub-Unternehmer-Aufschlägen brauchen tiefere Kalkulations-Logik als ein 3-Personen-Maler-Betrieb. Wenn deine Offerten regelmässig mehrstufig sind, teste das Modul vor dem Kauf an einem realen Beispiel.
Wenn du mehrere rechtlich getrennte Betriebe (z. B. AG + Einzelfirma) parallel führst, prüf, ob die Software pro Login mehrere Mandanten erlaubt — oder ob du zwei Abos kaufen musst.
Die meisten Daten lassen sich übernehmen, wenn du sauber vorgehst:
HandwerkerPro ist auf 1–5-Personen-Betriebe ausgerichtet, die direkt für Privat- und Geschäftskunden arbeiten — Maler, Elektriker, Sanitär, Schreiner, Bodenleger, Gärtner. Konkret:
Wofür HandwerkerPro nicht die richtige Wahl ist: mittelgrosse Bauunternehmen mit regelmässigen SIA-451-Tendern, die NPK/CRBX brauchen, oder Betriebe mit sehr tiefer mehrstufiger Material-Kalkulation. Für diese Profile gibt es spezialisierte Anbieter, die hier näher dran sind.